Magic Mirror – Funktionsweise und nötige Technik

Der „Magic Mirror“ basiert auf dem gleichen Prinzip wie die aus Film und Fernsehen bekannten Spiegel in Verhörräumen der Polizei. Von der einen Seite wirken sie wie ein Spiegel und von der anderen Seite sind sie durchsichtig. Diese Art von Spiegeln wird auch Venezianischer Spiegel oder einfach Einwegspiegel genannt. Der Effekt wirkt nur, wenn zwischen beiden Seiten des Spiegels der Helligkeitsunterschied groß genug ist. Hätte man solche Fenster in einem Haus, so könnte man Tagsüber nicht hinein schauen und abends nicht hinaus, die hellere Seite schaut immer auf einen Spiegel.

Genau diese Eigenheit macht man sich bei dem „Magic Mirror“ zu Nutze. Der Betrachter steht auf der hellen Seite im Raum, sieht somit auf den Spiegel. Auf der anderen Seite befindet sich ein Monitor, welcher bis auf die gewünschten Inhalte nur ein schwarzes Bild anzeigt. Somit scheinen nur die angezeigten Daten durch den Spiegel hindurch und werden im Spiegelbild sichtbar.

Folgende Teile habe ich für den technischen Aufbau eingeplant:

  • Monitor
  • Raspberry Pi 2 Model B
    • Speicherkarte
    • Netzteil
    • WLAN-Stick (EDIMAX EW-7811UN)
    • Bluetooth-Stick (CSL – USB Bluetooth Pico-Adapter V4.0)
    • Gehäuse
  • Kabel
    • HDMI (Pi->Monitor)
    • Micro-USB (Netzteil > Pi)
    • Mehrfachstecker (Steckdose > Pi und Monitor)

Hinzu kommen dann noch die Materialien für den Rahmen und den Einwegspiegel. Hierbei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, aber es sollten Holz, Glas und Spiegelfolie im Einkaufskorb liegen 😉